… um 6 Uhr bin ich aufgestanden und habe Andrea schlafen lassen – Dusche und Morgentoilette, dann ein wenig Rührei und zum ersten Mal Bacon und dazu O-Saft und Kaffee… das Taxi-Unternehmen machte erst um 9 auf, aber da wollte ich schon beim Dealer sein… okay – was solls, dann eben wie in alten Zeiten raus auf die Straße und den Daumen raus… ungefähr das 20 igste Auto hat gehalten – der wollte eigentlich zur Arbeit, aber erst hat er mich eben beim Händler abgesetzt – sehr freundlich – und so war ich ne Stunde vor der Öffnung da – Zeit genug um mal ein wenig das Mopped zu putzen…

Dieser Händler ist wirklich in „The middle of nowwehre“, aber trotzdem so riesig, dass man sich fragt, wo da wohl die Kunden eigentlich herkommen – bestimmt 100 Bikes stehen im Showroom usw. usw.

… immer wieder viele Tri-Glides…

Jedenfalls waren die Jungs echt genial und superfreundlich…. eine lose Kabelverbindung wurde gleich gefunden und alles am Computer überprüft, die Batterie wurde gecheckt und den Hinterreifen habe ich gleich wechseln lassen ( die Erfahrung vom letzten Jahr wollte ich nicht wieder machen ) – der Mechaniker Karl ( deutsche Mutter aus Nürnberg; er ist 68 Jahre alt und seit 40 Jahren Harley-Schrauber ) startete zur Pobefahrt und zack – aus war sie wieder… wie gestern am Abend – Frust pur !!! Die Jungs kamen zusammen und diskutierten – nach drei Minuten war der Fehler analysiert – defektes Zündschloss – aber das bei ner Ultra Classic aus- und wieder einzubauen ist leider keine Sache von fünf Minuten – da muss die gesamte Verkleidung weg usw. usw.. Die Zeit verrann – habe mir dann erstmals in meinem Leben Regenkleidung von Harley zugelegt und bin nun gespannt ob der Preis auch zur Leistung passt… von den Pokerchips und dem Shirt bei dem ich gleich wieder die Ärmel abgeschnitten habe ( brauchte neue Putzlappen ) muss ich ja nicht reden… um 13.30 Uhr brach Karl zur 2. Probefahrt auf und nun war alles ok.

… loses Kabel…

Schnell ging´s zum Hotel um Andrea abzuholen und um 14 Uhr sind wir exakt los und ich habe es laufen lassen… raus aus Massachusetts – kurz durch New Hampshire und dann nach Maine rein… es war trocken, aber nur 20 Grad warm…

… um 19.30 Uhr waren wir am ausgesuchten Hotel ( Hotel – Coupon – Heft ) in Bangor – zwei Tankstopps lagen dazwischen, aber wir hatten 560 Kilometer gemacht… zuletzt waren es noch 17 Grad und das ist beim ärmellosen Fahren so langsam die Grenze und da könnt Ihr Euch denken auf was ich mich gefreut habe….

Das ne Tanke neben unserem Hotel war und ein Subway erwähne ich nur beiläufig …

… nun sind es noch 130 Kilometer bis zur Grenze – Thunderstorms sind für morgen angesagt – da macht die neue Rain Gear ja gleich Sinn… und mit dem Zoll wird es ja vielleicht auch spannend…